Fussmarsch & Bang Niang Market
Samstag, 13. Mai 2006 - 10:03 UhrNachdem ich nun tatsaechlich sage und schreibe ueber 3 Stunden online und 180 Baht aermer war, schlenderte ich noch etwas die Hauptstrasse entlang. Leider hatten die meisten Geschaefte und Restaurants schon aufgrund der beginnenden Regenzeit geschlossen, so dass die Auswahl recht eingeschraenkt war.
Als ich dann die Nase voll hatte, wollte ich gegen 14 Uhr zurueck ins Merlin Resort. Immerhin wartete meine Mutter ja dort auf mich. Und bevor sie eine Vermisstenanzeige startete, wollte ich dem natuerlich zuvor kommen.
Nun denn – weit und breit war kein Taxi in Sicht. Ueberall wo ich nachfragte stiess ich auf verlegen laechelnde Thais, die jedoch in keinster Weise gewillt waren, mich 4 km weiter suedlich abzuliefern. Der Bus war natuerlich auch gerade weg und noch eine weitere Stunde hier rumzuhaengen, um auf den Hotel-Shuttle zu warten, hatte ich auch keinen Bock. Also machte ich mich zu Fuss auf den Weg. Immerhin hatte ich ja noch die Hoffnung, dass mich irgendwer unterwegs aufliest. Und genau so kam es. Rund 30 Minuten spaeter, als ich den Haupteingang des Nationalparks erreicht hatte, hielt endlich “Opa” neben mir und brachte mich fuer 30 Baht zum Khao Lak Beach.
Meine Mutter lag im Bett bei voll aufgedrehter Klimaanlage und japste, als wenn sie gerade den Fussweg hinter sich gebracht haette.
Da ich tierischen Hunger hatte, gingen wir ein Steak bzw. Shrimp Cocktail essen. Aber auch da hatte meine Mutter etwas auszusetzen: Die Zinken der Gabel waren angeblich zu stumpf, so dass sie den Salat nicht richtig essen konnte. Ob das nun tatsaechlich an der Gabel lag, vermag ich nicht zu beurteilen …
Nach dem Essen nahmen wir ein Hotelangebot war, und fuhren auf den Wochenmarkt nach Bang Niang.
Man kann sich wohl vorstellen, was nun passierte. “Hier stinkt es”, “… das ist aber ekelig …”, “hast’e die gesehen …” und so weiter. Ich hatte ja richtig meinen Spass. Als wir dann zu den Lebensmitteln vorstiessen, war so ziemlich alles aus. Na klar, hier lagen eben nun mal Schweinefuesse, Innereien und Fleisch herum. Mehrs sage ich nicht dazu – es bleibt dem Leser selbst ueberlassen.
Als wir dann eine Stunde spaeter uns auf den Rueckweg machten, brach sie dann im Shuttle in Traenen aus. Das war nun mittlerweile das 7., 8., 9. oder 10. Mal. Ich zaehle schon gar nicht mehr mit.
Selbst im Hotel angekommen, setzte sie sich auf den erst besten Stuhl und liess die Traenen laufen. Das ganze Personal stand hilflos herum. Helfen lassen wollte sie sich auch nicht und selbst der Manager konnte sie zu nichts bewegen, so dass er resignierte …
Abends war ich dann allein bei Rai und Nid. Dort haben wir versucht, Preise fuer Mietobjekte herauszufinden. Fuer 10.000 Baht gibt es eine Store-House-Wohnung mit 3 Zimmern, 4 Baedern und einer kleinen Kueche. Da sich das nicht schlecht anhoerte, baten wir um einen Besichtigungstermin, auf den wir heute noch warten.
Gegen Mitternacht war ich dann zurueck und im Zimmer erwartete mich eine Frau, die voellig neben sich stand.
Super Urlaub – GUTE NACHT …
Diesen Beitrag drucken
Tags: Khao Lak Reisebericht, Thailand
